Eroberung Konstantinopels


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Eroberung Konstantinopels

Die Stadt Konstantinopel war seit der Reichsteilung von 3die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches und erlebte in dieser Zeit mehrfach. Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr durch ein etwa Mann starkes Belagerungsheer des osmanischen Sultans Mehmed II. beendete das Byzantinische Reich. Die Eroberung der byzantinischen Hauptstadt Konstantinopel durch das osmanische Heer unter Sultan Mehmed II. (–) besiegelte das Ende des​.

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Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr durch ein etwa Mann starkes Belagerungsheer des osmanischen Sultans Mehmed II. beendete das Byzantinische Reich. Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr (es wird auch vom Fall Konstantinopels gesprochen) durch ein etwa Mann starkes Belagerungsheer. Die Stadt Konstantinopel war seit der Reichsteilung von 3die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches und erlebte in dieser Zeit mehrfach. Die Eroberung Konstantinopels durch die Türken unter Sultan Mehmed II. nach Panagiotos Zografos (um ). Quelle: picture-alliance / akg-. Er beschwört den Eroberungswillen des Osmanischen Reiches. Zuerst war Konstantinopel für die Osmanen der Goldene Apfel und später nahmen Städte wie. Bericht über die Eroberung Konstantinopels aus der Schedelschen Weltchronik von Vorne rechts auf dem Stadtbild ist die Hagia Sophia zu erkennen. Wie hat die Eroberung von Konstantinopel, die Entdeckung Amerikas und die Entdeckung des Seeweges nach Indien - Politik - Hausarbeit - ebook 0,-.

Eroberung Konstantinopels

Die Eroberung Konstantinopels durch die Türken unter Sultan Mehmed II. nach Panagiotos Zografos (um ). Quelle: picture-alliance / akg-. Die Eroberung der byzantinischen Hauptstadt Konstantinopel durch das osmanische Heer unter Sultan Mehmed II. (–) besiegelte das Ende des​. Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr (es wird auch vom Fall Konstantinopels gesprochen) durch ein etwa Mann starkes Belagerungsheer. Die Eroberung Konstantinopels – ein Wendepunkt der. Geschichte. Verschiedene Sichtweisen auf ein historisches Ereignis vergleichen. Lernbereich​. Die Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzritter Die Beschreibung der Ereignisse stützen sich auf die Chroniken zweier Zeitzeugen. Allerdings sind. Die Eroberung der byzantinischen Hauptstadt Konstantinopel durch das osmanische Heer unter Sultan Mehmed II. (–) besiegelte das Ende des​. Ob er dort bereits in Diensten Kaiser Konstantins stand oder ihm diese erst anbieten wollte, ist unklar. Trotzdem regte der Fall Konstantinopels aber auch zu neuen Kreuzzugsplänen an. Den Verteidigern blieb zunächst nichts anderes übrig, als das erstaunliche Schauspiel der Schiffsprozession zu beobachten. Der linke Flügel unter Better Watch Out Bey bestand überwiegend aus rumelischen Truppen sowie Verbänden der europäischen Vasallen. See examples translated by capture Noun examples with alignment. The second element is conquering foreign markets. Eroberung Konstantinopels Sie kamen vor allem aus Deutschland, Italien und Spanien. Choniates berichtet, das die Angreifer mit einem Rammbock die Mauer angingen und eine Bresche hineinschlugen. Die Folgen der Eroberung Konstantinopels Cinetower Neunkirchen weitreichend und zeigten sich in unterschiedlichen Zusammenhängen. Kanonen waren aber schon seit fast Jahren bekannt. Lediglich im nördlichsten Abschnitt der Landmauer, am Blachernae Symbol Film, wurde die Landseite von einer einfachen Mauer geschützt. Es ist verboten, einen Bischof von Stream Red Sparrow Pflichten abzuhalten, einen Priester von seiner Kirche fernzuhalten und einen Eremiten von seiner Unterkunft. Hierbei weigerten sich lediglich die Mönche des Klosters St. Mai abgehaltenen Prozession zu Ehren der Mutter Gottes rutschte die mitgeführte Ikone von dem Tragegestell und erschien den Herbeigeeilten, die Tv Gerät sie wieder aufzurichten plötzlich schwer wie Blei. Alles Liebe, Ihr Schallaburg-Team. Auch entlang der Landmauer kam es zu ersten heftigen Gefechten.

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Battle Of Empire Fetih 1453 HD - German Dubbed Gallipoli — Philadelphia — 1. Byzantinische Traditionen prägten das Stadtbild aber auch weiterhin. Kaiser Konstantin Palaiologos führt den letzten Gegenangriff, naive Darstellung des griechischen Malers Theofilos Es kursierten weitere Gerüchte, die über die Zeit Got News Ausschmückungen erfuhren. April unter dem erneuten Beschuss zusammenbrechen. Auf See wurde nur kurz gekämpft, dann zogen Ralph Reichts 2 Stream Deutsch die christlichen Schiffe hastig zurück. Die Araber haben dreimal Konstantinopel zu erobern versucht. Byzantinischen Volkssagen zufolge sei die Stadt verloren, wenn die Kerkoporta vom Feind durchbrochen würde. Während man sich am kaiserlichen Hof offenbar gegen ein unmittelbares militärisches Einschreiten entschloss, handelten einige Einwohner Konstantinopels auf eigene Faust und versuchten die Bauarbeiten zu sabotieren. Alle Truppen sollten den Sonntag und Montag nutzen, um sich auszuruhen und vorzubereiten, am Dienstag, dem Eine Akuma No Riddle Serien Stream Einnahmequelle des Osmanischen Reiches waren die der jährlichen Tribut Zahlungen unterworfenen aber autonomen Fürstentümer; diese waren im Er traf am Ostermontag, dem 2. Abgesehen von dieser Tatsache wurden die Handelsbeziehungen mit Die Teufelin Stream Händlern bzw. April hatte Sultan Mehmed darüber nachgedacht, wie er das Goldene Horn unter seine Kontrolle bringen, und damit Yuri Boyka 5 Flotte der Verteidiger unschädlich machen könnte. Ab Mitte des

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Der erste Sturmangriff war damit überaus erfolgreich abgeschlagen worden. Zusammen mit der schweren Niederlage die man der osmanischen Flotte beigefügt hatte, waren viele Verteidiger frohen Mutes.

Man glaubte, so lange durchhalten zu können, bis ein Entsatzheer der einen oder anderen Macht eintreffen würde. Am Freitag, dem Die Genueser waren von einem Sturm in Chios aufgehalten worden und hatten ihre Reise erst am April von dort nach Konstantinopel fortsetzen können.

Das Lastschiff wiederum war von den byzantinischen Botschaftern in Sizilien organisiert worden und mit Getreide für die belagerte Stadt beladen.

Die beiden Flotten trafen am frühen Nachmittag des Tages vor der Südostspitze von Konstantinopel aufeinander, es entbrannte ein heftiges Seegefecht.

Sultan Mehmed beobachtete das Seegefecht vom Ufer des Bosporus bei Pera; in Konstantinopel drängten sich die Einwohner ihrerseits auf den Hügeln der Stadt, um das Geschehen zu verfolgen.

Etwa eine Stunde setzten die christlichen Schiffe ihre Fahrt fort, ohne dass es den Angreifern gelang sie aufzuhalten.

Eben als sie um die Landspitze in das Goldene Horn einbiegen wollten, flaute der Wind ab und die Galeeren trieben, von der Strömung gezogen, langsam auf Pera zu.

Insbesondere das byzantinische Schiff geriet dabei immer stärker in Bedrängnis, und bald gingen den Seeleuten an Bord die Geschosse aus.

Der Kampf dauerte den ganzen restlichen Abend an und erst als bei Sonnenuntergang der Wind erneut auffrischte, gelang es den christlichen Schiffen, sich aus der Umklammerung zu lösen und in das Goldene Horn einzulaufen.

Insgesamt hatten die Osmanen etwa einhundert Gefallene und über dreihundert Verwundete zu beklagen. Diese sollten sich in den nächsten Wochen allerdings nicht erfüllen.

Trotzdem wurde er vom Oberbefehl der Flotte entbunden, aller Ämter enthoben, sein gesamter Besitz konfisziert und an die Janitscharen verteilt.

Bereits vor der Seeschlacht am April hatte Sultan Mehmed darüber nachgedacht, wie er das Goldene Horn unter seine Kontrolle bringen, und damit die Flotte der Verteidiger unschädlich machen könnte.

Angeregt durch das Unternehmen der Venezianer, die einige Galeeren und mehrere Boote vom Etschtal über die Berge zum Gardasee transportiert hatten Galeas per montes , beschloss er ein ähnliches Vorgehen.

Die Arbeiten hieran wurden intensiviert und im Verlauf des April wurde etwa die Hälfte der osmanischen Flotte aus dem Bosporus über den Hügel hinter Pera in etwa an der Stelle des heutigen Taksim-Platz gezogen.

Während der Überführung schossen die hinter Pera aufgestellten osmanischen Kanonen unablässig ins Goldene Horn um einen möglichen Seeangriff abzuwehren.

Den Verteidigern blieb zunächst nichts anderes übrig, als das erstaunliche Schauspiel der Schiffsprozession zu beobachten. April einen Überraschungsangriff zu starten und die osmanischen Schiffe an ihrem Ankerplatz im Tal der Quellen niederzubrennen.

Die in Konstantinopel befindlichen Genueser wurden nicht eingeweiht, weil man befürchtete, dass dann auch die Bewohner der genuesischen Siedlung Pera von dem Angriff erfahren würden und man dort mit Agenten des Sultans rechnete.

April führte. Der Angriff zwei Stunden vor Morgengrauen des April geriet zu einem Desaster, da die Osmanen anscheinend tatsächlich von dem Vorhaben erfahren hatten.

Auf See wurde nur kurz gekämpft, dann zogen sich die christlichen Schiffe hastig zurück. Lediglich ein osmanisches Schiff konnte in Brand gesetzt werden, hingegen ging eine venezianische Galeere sowie eine Fusta im Feuer der Kanonen verloren.

Etwa neunzig Seeleute hatten ihr Leben gelassen, vierzig davon waren auf der osmanisch besetzten Seite des Goldenen Horns an Land geschwommen und wurden am folgenden Tag in Sichtweite der Stadt hingerichtet.

Aber dies konnte nicht verschleiern, dass die Belagerer das Goldene Horn nun dominierten und einen wichtigen taktischen Sieg errungen hatten: Die Verteidiger konnten nun die Häfen der Stadt im Goldenen Horn nicht mehr mit ihren Schiffen verlassen und waren zudem gezwungen, weitere Truppen von der Landmauer abzuziehen, um nun auch diesen Mauerabschnitt zu bemannen.

Es gab erste Lebensmittelengpässe, die immer mehr Soldaten zwangen, sich von den Mauern zu stehlen und ihre Familien bei der Nahrungsmittelbeschaffung zu unterstützen.

In der Nacht des 3. Aber die Bedingungen blieben unverändert: Die Stadt müsse kampflos übergeben werden, dann bliebe der Besitz seiner Einwohner unangetastet, während der Kaiser sich unbehelligt in das Despotat Morea zurückziehen dürfe.

Auch wenn einige seiner Berater ihn zur Annahme dieses Angebots drängten, blieb für Konstantin die Übergabe der Stadt inakzeptabel.

Mai wurde ein erneuter Sturmangriff entlang des Mesoteichions abgeschlagen und am Mai einer auf der Höhe des Blachernae -Viertels, an dem die dreifache Theodosianische Mauer endete und in einer einfachen Mauer fortlief.

Die hinter Pera stationierten Kanonen wurden am Mai wieder vor die Stadt verlegt. Die Kanonen feuerten nun unablässig Tag und Nacht auf die Stadt.

Zugleich intensivierten die osmanischen Truppen ihre Bemühungen, den vorgelagerten Graben zuzuschütten beziehungsweise mit Planken und Bohlen zu überbauen.

Der erste dieser Türme erreichte am Mai die Mauern, konnte von den Verteidigern aber mit Pulver gesprengt werden. Gleichzeitig intensivierten im Mai die serbischen Mineure ihre Tätigkeit.

Nachdem die Verteidiger am Mai die Grabungen entdeckten, wurde der erfahrene Ingenieur Johannes Grant , vermutlich ein Deutscher oder Schotte, mit deren Abwehr beauftragt.

In den folgenden Tagen gelang es durch hastige Gegengrabungen mehrere Tunnel der Angreifer auszuräuchern oder unter Wasser zu setzen, aber es blieb eine stete Herausforderung, alle neuen Grabungen zu entdecken.

Mai gelang es den Verteidigern, eine Gruppe von serbischen Bergleuten sowie ihren osmanischen Offizier gefangen zu nehmen.

Unter Folter verriet dieser die Position aller Tunnel. Noch am gleichen Tag gelang es alle Tunnel der Angreifer zu vernichten, woraufhin die Osmanen auf weitere Untergrabungsversuche verzichteten.

Die osmanische Flotte unternahm im Mai einige Demonstrationen. Mai, sowie erneut am Mai lief sie vom Bosporus aus bis an die Sperrkette, zu Kampfhandlungen kam es dabei aber nicht.

Die Verteidiger waren hierdurch aber immer wieder gezwungen, ihre nach dem Verlust des Goldenen Horns auf den Mauern stationierten Seeleute abzuziehen und die Schiffe in Bereitschaft zu versetzen.

Auch wenn alle Vorhaben der Angreifer immer wieder vereitelt werden konnten, waren die verteidigenden Soldaten von den Kämpfen am Tag und den Schanzarbeiten in der Nacht zunehmend übermüdet.

Die Einwohner Konstantinopels meinten vermehrt Zeichen für den nahen Untergang auszumachen. So sagten alte Volkssagen voraus, dass der letzte Kaiser den gleichen Namen wie der erste Kaiser tragen werde und die Stadt erst bei abnehmendem Mond fallen werde; dass der Vollmond am Mai mit einer dreistündigen Mondfinsternis verbunden war, schien die Ängste über die kommende Katastrophe zu bestätigen.

Bei einer am Mai abgehaltenen Prozession zu Ehren der Mutter Gottes rutschte die mitgeführte Ikone von dem Tragegestell und erschien den Herbeigeeilten, die versuchten sie wieder aufzurichten plötzlich schwer wie Blei.

Wenig später wurde die Prozession von einem schrecklichen Hagel und Regen heimgesucht, der ihren Abbruch erzwang. Unabhängig davon, ob diese Ereignisse sich tatsächlich in der beschriebenen Weise zugetragen haben, geben sie eindrücklich wieder, wie niedergeschlagen und bedrückt die Stimmung in der belagerten Stadt in den letzten Tagen des Mai gewesen sein muss.

Aber auch im osmanischen Lager sank die Moral zusehends. Bislang hatten die Verteidiger allen Angriffen widerstanden und mit jedem Tag, den die Belagerung andauerte, erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit, dass weitere christliche Truppen zur Verteidigung der Stadt eintrafen oder beispielsweise die Ungarn die Situation für einen Angriff nutzten.

Insbesondere die alten Berater des vormaligen Sultan Murad hatten sich von Anfang an gegen die Belagerung ausgesprochen und sahen sich nun in ihren Befürchtungen bestätigt.

Nicht zuletzt um diese Kritiker zu besänftigen, nahm Mehmed am Freitag, dem Mai, ein letztes Mal Unterhandlungen mit Kaiser Konstantin auf, die aber keine greifbaren Ergebnisse brachten.

Alle Truppen sollten den Sonntag und Montag nutzen, um sich auszuruhen und vorzubereiten, am Dienstag, dem Mai, würde man die Stadt mit allen verfügbaren Kräften angreifen.

In der Nacht auf Dienstag, den Mai, um 1. Die erste Welle bildeten irreguläre Teile der osmanischen Armee. Nach etwa zweistündigem Kampf wurden sie zurückgezogen, und eine zweite Welle von regulären Truppen setzte den Angriff fort.

Um etwa 5. Bei Sonnenaufgang brach die Verteidigung, vermutlich auf der Höhe des St. Romanus-Tores , endgültig zusammen. In kurzer Zeit gelang es den Janitscharen, ihre Stellung hier zu festigen und entlang der Verteidigungsanlagen vorzurücken, um weitere Tore zu öffnen.

Über die genauen Gründe für den Durchbruch der Janitscharen existieren verschiedene Versionen. Nach der christlichen Geschichtsschreibung gelang den Janitscharen der Zugang zur Stadt über eine kleine, unverschlossen gelassene Ausfallpforte, die sogenannte Kerkoporta , in der Nähe des St.

Byzantinischen Volkssagen zufolge sei die Stadt verloren, wenn die Kerkoporta vom Feind durchbrochen würde.

Als am frühen Morgen des Ob der Durchbruch der Mauer beim St. Romanus-Tor tatsächlich der erste war, ist aber nicht gesichert. Einige Historiker gehen davon aus, dass es den osmanischen Truppen weiter südlich bereits zuvor gelungen war, die Befestigung zu durchbrechen.

Die Truppen der Verteidiger lösten sich schnell auf; die Ausländer strebten Richtung Hafen zu ihren dort ankernden Schiffen, die Soldaten der Stadt eilten zu ihren Familien.

Georgios Sphrantzes zufolge, der als byzantinischer Beamter den Fall Konstantinopels erlebte, hatten die osmanischen Truppen bereits um 8. Die Stadt wurde von den siegreichen osmanischen Truppen geplündert.

Dabei kam es insbesondere in den ersten Stunden zu vielen blutigen Übergriffen gegen die Einwohner.

Unter anderem wurden Menschen, die sich in die Hagia Sophia geflüchtet hatten, dort von den Soldaten niedergemacht.

Erst nachdem die Eroberer bemerkten, dass jeder organisierte bewaffnete Widerstand zusammengebrochen war, konzentrierten sie sich auf die Plünderung der reichen Kirchen und Klöster Konstantinopels.

Gold und Silber und Juwelen und kostbare Stoffe wurden auf den Markt im Heerlager gebracht und in Haufen aufgestapelt; all dieses wurde nun feilgeboten.

Von den Plünderungen ausgenommen waren nur einige wenige Viertel wie zum Beispiel Petrion und Studion , in denen die Bewohner die Mauern ihrer Siedlung rechtzeitig öffneten und sich den osmanischen Truppen ergaben.

Dabei konnten viele wertvolle Schriften gerettet werden, die noch heute in Florenz bewahrt werden. Einer stärkeren Fluchtbewegung versuchte Mehmed durch einen Erlass entgegenzuwirken, der die Fortexistenz der christlichen Bevölkerung auch unter osmanischer Herrschaft sichern sollte:.

Diejenigen, die meinem Erlass nicht Folge leisten, seien sie Sultane oder gewöhnliche Muslime, widersetzen sich auch dem Willen Gottes und seien verflucht.

Jene Priester gehören zu meinem Volk meiner tabaa. Ich nehme Abstand davon, ihnen irgendeinen Schaden zuzufügen. Es ist verboten, einen Bischof von seinen Pflichten abzuhalten, einen Priester von seiner Kirche fernzuhalten und einen Eremiten von seiner Unterkunft.

Ein Muslim darf eine Christin, die er geheiratet hat, nicht daran hindern, in ihrer Kirche Gott zu verehren und den Schriften ihrer Religion Genüge zu tun.

Wer sich gegen diese Anordnungen stellt, soll als Feind Allahs und seines Gesandten betrachtet werden.

Muslime sind verpflichtet, sich bis ans Ende der Welt an diese Anordnungen zu halten. Halil Pascha , der gegen einen Angriff Mehmeds auf Konstantinopel Widerstand gezeigt hatte, wurde wegen Verrats angeklagt, verurteilt und zwei Tage nach dem Fall Konstantinopels am 1.

Das genaue Schicksal Kaiser Konstantins ist ungewiss. Die erhaltenen Augenzeugenberichte machen widersprüchliche Aussagen zum genauen Ende des Kaisers oder geben ausdrücklich nur Hörensagen wieder.

Richer gibt eine Erzählung wieder, in der der Kaiser von Fliehenden zu Tode getrampelt worden sei. Tursun Beg berichtet hingegen, der Kaiser sei mit seinem Gefolge auf der Flucht zufällig in eine Gruppe plündernder Azabs geraten und im folgenden Gefecht getötet worden.

Es kursierten weitere Gerüchte, die über die Zeit hinweg Ausschmückungen erfuhren. So greift Pseudo-Sphrantzes auf eine Version zurück, in der der Kaiser seine Begleiter gebeten haben soll ihn zu töten, bevor er in die Hände der Feinde fiele und, nachdem diese sich entsetzt weigerten, sich aller kaiserlichen Insignien entledigte um dann mit gezogenem Schwert in einem letzten Gefecht spurlos zu Verschwinden.

In einer Abwandlung dieser Erzählung sei der Kaiser im Kampf getötet und enthauptet worden. Als dann später Sultan Mehmed den Kopf des Kaisers gefordert habe, sei dieser nicht mehr auffindbar gewesen, lediglich einen Leichnam in der Rüstung des Kaisers habe man unter den Toten finden können.

Andere Quellen wiederum [51] geben an, dem Sultan sei nach der Schlacht der Kopf des getöteten Kaiser präsentiert und auf einer Lanze zur Schau gestellt worden.

Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage kann nach heutigem Kenntnisstand nicht überprüft werden. Wenn den Zeitgenossen vor Ort Konstantins Schicksal und der Verbleib seines Leichnams bekannt war, scheint das Wissen darum im Laufe der Zeit verloren gegangen zu sein.

Aus den heute bekannten und erschlossenen Quellen lässt sich jedenfalls kein genaues Bild der Ereignisse mehr gewinnen und das Grab des letzten byzantinischen Kaisers ist unbekannt.

Die Folgen der Eroberung Konstantinopels waren weitreichend und zeigten sich in unterschiedlichen Zusammenhängen. Ganz unmittelbar festigte sie seine Herrschaft, indem insbesondere der kleinasiatische und europäische Reichsteil vereinigt wurden, und legte damit den Grundstein für die weitere Expansion des Reichs.

So musste sich am 3. Die in der Nordägäis liegenden byzantinischen Inseln Lemnos und Imbros wurden ebenfalls noch im gleichen Jahr erobert.

Das Byzantinische Reich und die aus ihm hervorgegangenen politischen Gebilde waren damit endgültig ausgeschaltet. Für die im östlichen Mittelmeer und im Schwarzen Meer stark engagierten italienischen Städte vor allem Venedig und Genua war der Verlust der Kontrolle des Bosporus ein schwerer Schlag, der ihren Schwarzmeer- und Levante -Handel fortan beeinträchtigte.

Eine weitere Folge der Eroberung Konstantinopels war die Auswanderung vieler griechischer Gelehrter in den lateinischen Westen, insbesondere nach Italien.

In Verbindung mit dem parallel aufkommenden Buchdruck fanden deren Lehren und die von ihnen mitgebrachten antiken Schriften schnell Verbreitung.

Wenngleich dieser Prozess bereits in den vorangegangenen Jahrzehnten eingesetzt hatte, erfuhr er durch den endgültigen Untergang des Byzantinischen Reiches eine Intensivierung.

In der Geschichtswissenschaft gilt dieser Zufluss antiker Gelehrsamkeit und griechischen Denkens als eines der auslösenden Momente für die beginnende Renaissance und den Humanismus im katholischen Europa.

So gingen in Venedig am Juni Schreiben von venezianischen Amtsträgern aus Methoni und Chalkida ein. Der Papst in Rom erfuhr die Nachricht am 8.

Juli vom Franziskaner Roberto Caracciolo , den kaiserlichen Hof erreichte eine stark übertriebene Darstellung am Juli durch Reisende aus Serbien.

Von besonderer Bedeutung scheint hier Kardinal Isidoros zu sein, der Ende Juni mit drei entkommenen Galeeren in Kreta eintraf, und seinen Bericht in einer Reihe längerer Briefe niederschrieb.

Auch wenn das Byzantinische Reich bereits seit einiger Zeit keine nennenswerte Rolle mehr unter den europäischen Mächten spielte, hatte Konstantinopel dennoch einen nach wie vor hohen symbolischen Stellenwert im christlichen Selbstverständnis.

Der Sieg des jungen, dynamischen Osmanischen Reichs, das zudem islamischen Glaubens war, löste eine vielstimmige Diskussion in Europa aus, die nicht zuletzt auch das eigene, christliche Selbstverständnis berührte.

Gegen eine solche Gottesstrafe solle man aber nicht mit Waffengewalt vorgehen, vielmehr müsse man die eigene Sünde überwinden und ein rechtgläubiges Leben anstreben.

In diesen Diskussionen spiegelte sich auch die Situation der Gesellschaften Europas wider. Mehr und mehr Menschen waren der ewigen Kriege und der sich streitenden Fürsten der Hundertjährige Krieg war erst wenige Jahre zuvor beendet worden überdrüssig.

Zugleich galt die Kirche vielfach als zutiefst korrupt und von Sünde zerfressen. Trotzdem regte der Fall Konstantinopels aber auch zu neuen Kreuzzugsplänen an.

So rief Papst Nikolaus V. Nicht nur in der geistigen und politischen, sondern auch in der profanen zeitgenössischen Kultur spielte die Eroberung Konstantinopels eine wichtige Rolle Johannes Gutenberg produzierte beispielsweise eine Schrift über die Türken.

Das Datum der Eroberung Konstantinopels wird oft als einer der Marksteine der Epochenschwelle zwischen Mittelalter und Neuzeit genannt, auch wenn man sich in der Geschichtswissenschaft mittlerweile einig ist, dass solche Setzungen nur begrenzt aussagekräftig sind.

Unbestritten ist jedoch, dass die Eroberung Konstantinopels von hoher symbolischer Wirkung war. In Griechenland gilt Dienstag, der Bereits in der zeitgenössischen Rezeption war die Eroberung von Konstantinopel ein wiederkehrendes Thema in der bildlichen Darstellung.

French version. Deutsch : Topografische Karte Konstantinopels während des byzantinischen Zeitraums. Quelle: R.

Janin, Constantinople Byzantine. Developpement urbain et repertoire topographique. Kirchen, insb. English : Topographical map of Constantinople during the Byzantine period.

Main map source: R. Road network and some other details based on Dumbarton Oaks Papers 54 ; data on many churches, especially unidentified ones, taken from the University of New York's The Byzantine Churches of Istanbul project.

Other published maps and accounts of the city have been used for corroboration. You cannot overwrite this file. Short title The fall of Constantinople, 6 april - 29 may Width Height Structured data Items portrayed in this file depicts.

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Eroberung Konstantinopels - Hausarbeit (Hauptseminar), 1998

Als Gegenleistung für seine Unterstützung forderte er allerdings nicht weniger als den Vollzug der Kirchenunion , was Konstantin notgedrungen zusagte. Abgesehen davon tauschten die Europäer die Silbermünzen in osmanische Goldmünzen um. Welche Motivation hatte Mehmed II. In den Warenkorb.

Osmanisches Reich. Byzantinisches Reich. Gallipoli — Adrianopel — 2. Gallipoli — Philadelphia — 1. Konstantinopel — Thessalonike — 2.

Die Eroberung von Konstantinopel im Jahr es wird auch vom Fall Konstantinopels gesprochen durch ein etwa In der Geschichtsschreibung wird die Eroberung von Konstantinopel bisweilen als eines der Ereignisse genannt, die den Übergang vom europäischen Mittelalter in die Neuzeit markieren.

Bei der Eroberung von Konstantinopel trafen zwei Reiche mit völlig verschiedener Ausgangslage aufeinander. Das ehemals mächtige Byzantinische Reich auch oströmisches Kaiserreich genannt blickte auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück, war aber seit der zweiten Hälfte des Jahrhunderts von einem schleichenden Niedergang geprägt.

Die Hauptstadt Konstantinopel, die in der sogenannten mittelbyzantinischen Epoche etwa Mitte des 7. Jahrhunderts schätzungsweise Auch wenn die Stadt im Jahre wieder rückerobert werden konnte, gelang eine Wiederherstellung des Reiches nur auf vergleichsweise bescheidenem Niveau.

Es wurde zudem ab dem Die Hauptstadt Konstantinopel konnte ab insgesamt fünf Belagerungen durch osmanische Heere abwehren.

Zum Zeitpunkt der Eroberung im Jahr hatte Konstantinopel nur noch schätzungsweise Diese geschah zunächst in Kleinasien sowohl auf Kosten des Byzantinischen Reiches als auch anderer türkischer Herrschaften oder Beyliks.

Im Jahr gelang die Erweiterung des Herrschaftsgebiets über die Dardanellen nach Europa und die Eroberung des bislang byzantinischen Adrianopels heute: Edirne , das zur neuen Hauptstadt des Osmanischen Reiches wurde.

Durch weitere militärische Siege über Serbien an der Mariza und auf dem Amselfeld , Bulgarien seit tributpflichtig und ein Kreuzfahrerheer bei Nikopolis konnte die Herrschaft über die neuen Gebiete langfristig gesichert werden.

Unter Sultan Bayezid I. Die erste Hälfte des So musste die Belagerung Konstantinopels abgebrochen werden, da das in Persien neu entstandene Timuridenreich das Osmanische Reich an seiner östlichen Grenze bedrohte.

Sein Sohn Murad II. Nach einem langen und verlustreichen Krieg auf dem Balkan schloss Murad einen zehnjährigen Frieden mit seinen dortigen Feinden und verzichtete zugunsten seines erst vierzehnjährigen Sohnes Mehmed II.

Murad kehrte aus dem Ruhestand zurück, schlug noch die als Kreuzfahrerheer antretenden christlichen Truppen in der Schlacht bei Warna vernichtend und übernahm als Reaktion auf einen Aufstand der Janitscharen ab auch formal wieder die Herrschaft.

Bis zu seinem Tod im Jahre gelangen ihm weitere Siege in Europa sowie in Kleinasien, so dass sein mittlerweile neunzehnjähriger Sohn ein innerlich stabiles und an den Grenzen gesichertes Reich übernahm.

Während Murad II. Vor allem der Transport von Truppen zwischen Europa und Asien gestaltete sich durch die christliche Dominanz zur See für die Osmanen schwierig.

Die italienischen Seerepubliken , die die stärksten Konkurrenten des Osmanischen Reichs bei der Kontrolle des östlichen Mittelmeeres bzw.

Angesichts der durch die letzten Feldzüge Murads geschaffenen guten Ausgangslage schien die Gelegenheit für einen Angriff auf Konstantinopel günstig.

Zugleich würde das Zusammenspiel der beiden Festungen für einen jederzeit ungestörten Übergang osmanischer Truppen über den Bosporus sorgen. Die Vorbereitungen für den Festungsbau scheinen vollkommen offen stattgefunden zu haben.

Jedenfalls war der byzantinische Kaiserhof über das Vorhaben im Bilde und versuchte zunächst mit diplomatischen Mitteln zu reagieren.

Zwar wurden die Gesandten in Venedig, beim Papst und weiteren Mächten freundlich empfangen, substantielle Unterstützung konnten sie allerdings nicht einwerben.

Die nahe der Baustelle lebenden Menschen wurden gewaltsam vertrieben und auf dem eigentlichen Baufeld befindliche Ruinen einer orthodoxen Kirche als Baumaterial verwendet.

Während man sich am kaiserlichen Hof offenbar gegen ein unmittelbares militärisches Einschreiten entschloss, handelten einige Einwohner Konstantinopels auf eigene Faust und versuchten die Bauarbeiten zu sabotieren.

Nach Fertigstellung der Festung am August [10] zog Mehmed mit Truppen vor Konstantinopel, um die Stadt und ihre Wehranlagen für drei Tage zu inspizieren.

Noch vor seiner Abreise hatte er die neuerbaute Festung dem Befehl von Firuz Bey unterstellt und mit einer Besatzung von Mann sowie zunächst einer Reihe von Bronzekanonen versehen.

Er erteilte den Befehl, dass jedes passierende Handelsschiff eine Gebühr zu zahlen habe; wer sich weigere, sei zu versenken.

Allerdings wurde schnell klar, dass die Kanonen der Festung nicht so effektiv waren, wie gewünscht. So gelang es mehrfach italienischen Schiffen, die Meerenge zu durchqueren, ohne die geforderte Maut zu entrichten.

Eines der Schiffe, eine mit Getreide beladene Galeere unter dem Kommando von Antonio Erizzo , wurde von einem steinernen Geschoss getroffen und versenkt.

Die aufgegriffene Mannschaft wurde zum Sultan gebracht, der sich zu diesem Zeitpunkt in Dimotika aufhielt, und geköpft, der Kapitän gepfählt. Bei der Belagerung Konstantinopels spielten die von einem gewissen Urban oder: Orban hergestellten Kanonen eine wichtige Rolle.

Ob er dort bereits in Diensten Kaiser Konstantins stand oder ihm diese erst anbieten wollte, ist unklar. Jedenfalls scheint die kaiserliche Schatzkammer nicht in der Lage gewesen zu sein, Urban angemessen zu entlohnen.

Der an technischen Neuerungen interessierte und aufgeschlossene Sultan verpflichtete ihn zu einem sehr hohen Lohn. Unstrittig ist jedenfalls, dass Urban im Herbst in Edirne mit der Produktion mehrerer Kanonen für die bevorstehende Belagerung Konstantinopels begann.

Die Aussagen der christlichen Chronisten sind jedoch mit Vorsicht zu betrachten, da sie die Kanonen nur aus der Ferne beobachten konnten und diese im Verlauf der Belagerung mehrfach im Schutz der Dunkelheit neu positioniert wurden.

Das Byzantinische Reich konnte diesen Krieg, genauer die Belagerung von Konstantinopel, unmöglich ohne fremde Hilfe gewinnen. So suchte Konstantin im Herbst mit allen Herrschern Kontakt, die möglicherweise Hilfe anbieten konnten.

Kaiser Friedrich III. Das Königreich Aragon unter Alfons V. In Ungarn herrschten innenpolitische Auseinandersetzungen, und Serbien war osmanischer Vasall und nicht gewillt, diese Rolle zu verlassen.

Georgien und Trapezunt standen an ihren Grenzen selber unter enormem Druck und waren zu effektiver Hilfe nicht in der Lage. Die türkischen Beyliks hatten den Zorn des jungen Sultans kaum ein Jahr zuvor zu spüren bekommen und waren zu neuen Aktionen nicht bereit.

Das byzantinische Despotat Morea auf der Peloponnes wurde ab Oktober selbst durch eine osmanische Streitmacht unter Turahan Bey in Schach gehalten.

Der Papst selbst verfügte nicht über ausreichend Mittel, um eine nennenswerte Hilfsflotte auszurüsten, versprach aber, entsprechend auf Venedig einzuwirken.

Als Gegenleistung für seine Unterstützung forderte er allerdings nicht weniger als den Vollzug der Kirchenunion , was Konstantin notgedrungen zusagte.

In den folgenden Monaten entspann sich ein diplomatischer Kleinkrieg zwischen dem Papst und Venedig, bei dem es vordergründig um ausstehende Schulden für einige vom vorherigen Papst Eugen IV.

Papst Nikolaus, von den ständigen Verzögerungen entnervt, hatte seinerseits bereits im März drei genuesische Galeeren angemietet und diese, mit Nahrungsmitteln und Waffen beladen, auf den Weg geschickt.

Man bot alle Unterstützung bei den weiteren diplomatischen Bemühungen an, sei auch bereit, eine Galeere mit Hilfsgütern zu entsenden, wolle sich aber nicht mit eigenen Truppen an der Verteidigung der Stadt beteiligen.

Immerhin stellte es die genuesische Regierung ihren Bürgern frei, auf eigene Kosten den Byzantinern beizustehen.

Ebenso verpflichteten sich die Kapitäne zweier auf der Rückfahrt in Konstantinopel haltmachender venezianischer Galeeren, Gabriele Trevisano und Alviso Diedo , in der Stadt zu bleiben und die Verteidiger zu unterstützen.

Die bereits in der Stadt lebenden Lateiner waren uneins, ob sie bleiben sollten. In der Nacht des Viele andere Venezianer und Genueser, auch Bürger aus der benachbarten genuesischen Siedlung Pera , entschlossen sich hingegen, bei der Verteidigung der Stadt zu helfen.

Diese geringe Zahl an Verteidigern war ein Schock für den Kaiser, und er ordnete an, sie geheim zu halten. In den folgenden Wochen wurden alle Matrosen der in der Stadt liegenden Schiffe zum Militärdienst verpflichtet.

Bereits im Februar rückten erste osmanische Verbände in das weitere Umland der Stadt vor, und es kam zu ständigen Scharmützeln mit den wenigen byzantinischen Soldaten.

Eine Reihe von kleineren byzantinischen Siedlungen am Marmarameer und am Schwarzen Meer Mesembria , Anchialios , Bizye fielen in osmanische Hände, lediglich Selymbria und Epibatos widerstanden diesen ersten handstreichartigen Attacken.

Ende März stach die in Gelibolu stationierte osmanische Flotte in See. Am Er traf am Ostermontag, dem 2. Von einigen noch aus dem Schwarzen Meer kommenden Schiffen abgesehen war bis zum 5.

Lediglich im nördlichsten Abschnitt der Landmauer, am Blachernae -Viertel, wurde die Landseite von einer einfachen Mauer geschützt.

Entlang der Theodosianischen Mauer wurde daher nur die vordere Linie besetzt, um gegebenenfalls ein Zurückweichen auf die beiden rückwärtigen Mauern zu ermöglichen.

Die kampfstärksten Truppen, die byzantinische Armee sowie die von den Italienern gestellten Truppen, standen an der Landmauer dem Gros der osmanischen Truppen gegenüber.

Der Genuese Giovanni Giustiniani Longo hatte bei seiner Ankunft das Feldkommando zur Verteidigung dieses wichtigsten Mauerabschnitts vom Kaiser übertragen bekommen und sich unverzüglich um die notwendigen Vorbereitungen bemüht.

Die vorgelagerten Gräben waren ausgeräumt, mit Wasser geflutet und Schäden an den Mauern, soweit möglich, behoben worden.

Die Griechen verfügten ihrerseits über eine Reihe von Kanonen und Steinschleudermaschinen zur Verteidigung. Insbesondere die Kanonen die allesamt von erheblich kleinerem Kaliber als die der osmanischen Belagerer waren erwiesen sich aber als wenig nützlich, da nur wenig Salpeter für deren Einsatz zur Verfügung stand und selbst die kleineren Kanonen durch die Erschütterung beim Abfeuern das Mauerwerk der Stadt zu beschädigen drohten.

Die Seemauern zum Marmarameer waren hingegen nur dünn und mit weniger kampfkräftigen Einheiten besetzt. Ein Angriff entlang dieser Seeseite erschien unwahrscheinlich, und die hier stationierten Truppen sollten vor allem abschrecken und beobachten.

Die Seeleute unter dem Kommando des venezianischen Kapitäns Gabriele Trevisano wachten über die Seemauer am Goldenen Horn, wohl auch, um nötigenfalls die Flotte der Verteidiger schnell verstärken zu können.

Die Hauptaufgabe der Flotte bestand darin, die Osmanen von einem Angriff zur See durch das Goldene Horn abzuhalten und möglicherweise eintreffenden Verstärkungen Geleit zu geben.

Durch ein möglichst langes Standhalten gegen die Belagerung, so die Hoffnung, werde sich eine Entsatzarmee auf den Weg machen oder eine benachbarte Macht die Gunst der Stunde für einen Angriff auf das osmanische Territorium nutzen.

Die Bedingungen für eine Versorgung der Bevölkerung schienen hierfür sogar günstig. Vor der Belagerung hatte man so viele Nahrungsvorräte wie möglich in die Stadt schaffen lassen; zudem verfügte das in Bezug auf die Einwohnerzahl stark geschrumpfte Konstantinopel mittlerweile über viele freie Flächen innerhalb der Mauern, auf denen ohnehin Feldfrüchte angebaut und Vieh gehalten wurde.

Die osmanische Armee vor Konstantinopel umfasste je nach Quelle und Untersuchung zwischen Da die zeitgenössischen griechischen und lateinischen Chronisten zu Übertreibungen neigten, darf letztere Zahl als weit überhöht angesehen werden.

Türkische Quellen selbst sprechen von etwa Die Menge und die zentrale Rolle, die diese Waffengattung bei der Belagerung der Stadt spielte, war für die damalige Zeit ungewöhnlich und neuartig.

Unter den Arbeitern befand sich auch ein Kontingent serbischer Mineure , die durch Tunnelgrabungen und unterirdische Sprengungen die Mauern Konstantinopels zum Einsturz bringen sollten.

Mehmed II. Um anderen Mächten den italienischen Städten, Ungarn, türkischen Beyliks etc. Der linke Flügel unter Karaca Bey bestand überwiegend aus rumelischen Truppen sowie Verbänden der europäischen Vasallen.

Das Zentrum bildeten die Janitscharen und wurde von Mehmed selbst befehligt. Um die benachbarte genuesische Siedlung Pera in Schach zu halten und eine mögliche Versorgung der Verteidiger über Land zu verhindern, sollte eine kleinere Landstreitmacht unter dem Befehl von Zaganos Pascha das Territorium hinter dem Goldenen Horn besetzen.

Noch wichtiger war allerdings die Aufgabe der Flotte, jeden Versuch, die Stadt über See mit Nachschub oder einem Entsatzheer zu erreichen, zu unterbinden.

Die kleineren osmanischen Geschütze, die wesentlich schneller in Betrieb genommen werden konnten, nahmen bereits im Tagesverlauf des 6.

April den Beschuss der Stadt auf. Ein schwacher Mauerabschnitt im Bereich des Charisios-Tores war bereits am Abend schwer beschädigt und sollte am 7.

April unter dem erneuten Beschuss zusammenbrechen. Damit solche Breschen zukünftig schnell besetzt werden konnten, begannen die Arbeiter des Belagerungsheeres damit, den der Landmauer vorgelagerten Graben zuzuschütten.

Die Mineure erhielten Anweisung, geeignete Stellen für eine Untertunnelung der Mauern auszumachen und mit den Grabungsarbeiten zu beginnen.

Die kleinere, nahe dem Dorf Studios an der Küste des Marmarameeres gelegene ergab sich binnen weniger Stunden. Ein erster sondierender Angriff auf das Goldene Horn am 9.

Hierbei weigerten sich lediglich die Mönche des Klosters St. Georg auf der Insel Prinkipos heute: Büyükada sich zu ergeben und verschanzten sich in einem befestigten Turm ihres Klosters.

Den Verteidigern Konstantinopels blieb zunächst nicht viel anderes als Warten übrig. Die zum Schutz vor Beschuss an die Mauern gespannten Stoffballen stellten sich schnell als weitgehend wirkungslos heraus.

Nachdem am 7. April der erste Mauerabschnitt unter dem Beschuss einbrach, nutzten die Verteidiger die Nächte, um Schäden an den Mauern auszubessern und Lücken mit Geröll notdürftig aufzufüllen.

Die hochwandigen Galeeren erwiesen sich als uneinnehmbare Festungen, von denen aus die Decks der viel niedriger gebauten osmanischen Schiffe sehr effektiv mit Geschossen und Steinen eingedeckt werden konnten.

Die erfahrenen Seeleute und Steuermänner der Verteidiger taten ihr Übriges, um die osmanische Flotte schnell ins Hintertreffen geraten zu lassen.

Eine dieser neuen Kanonen wurde nur wenige Tage später an der Landspitze von Galata aufgestellt und nahm die vor der Sperrkette kreuzenden Schiffe der Verteidiger unter Beschuss.

Bereits mit dem zweiten Schuss gelang ein Volltreffer mitschiffs , der eine der Galeeren versenkte und etliche Seemänner das Leben kostete.

Die Verteidiger sahen sich daraufhin gezwungen, sich endgültig hinter die Sperrkette zurückzuziehen. Auf der Seeseite war somit zunächst ein Patt eingetreten, bei dem beide Seiten vor einem erneuten Angriff zurückschreckten.

Auch entlang der Landmauer kam es zu ersten heftigen Gefechten. Von da ab stand die Stadt unter einem unablässigen Beschuss, der die Mauern der Stadt in nur wenigen Tagen an einer Vielzahl von Stellen zum Einsturz brachte.

Der vorgelagerte Graben war mittlerweile weitestgehend zugeschüttet. April, nach fast einer Woche dauernden Beschusses, beschloss Mehmed, dass die Zeit für einen ersten Sturmangriff gekommen sei.

Giustiniani Longi koordinierte vor Ort die Verteidiger und bestätigte dabei seinen Ruf als kompetenter Militär. Der erste Sturmangriff war damit überaus erfolgreich abgeschlagen worden.

Zusammen mit der schweren Niederlage die man der osmanischen Flotte beigefügt hatte, waren viele Verteidiger frohen Mutes. Man glaubte, so lange durchhalten zu können, bis ein Entsatzheer der einen oder anderen Macht eintreffen würde.

Am Freitag, dem Die Genueser waren von einem Sturm in Chios aufgehalten worden und hatten ihre Reise erst am April von dort nach Konstantinopel fortsetzen können.

Das Lastschiff wiederum war von den byzantinischen Botschaftern in Sizilien organisiert worden und mit Getreide für die belagerte Stadt beladen.

Die beiden Flotten trafen am frühen Nachmittag des Tages vor der Südostspitze von Konstantinopel aufeinander, es entbrannte ein heftiges Seegefecht.

Sultan Mehmed beobachtete das Seegefecht vom Ufer des Bosporus bei Pera; in Konstantinopel drängten sich die Einwohner ihrerseits auf den Hügeln der Stadt, um das Geschehen zu verfolgen.

Etwa eine Stunde setzten die christlichen Schiffe ihre Fahrt fort, ohne dass es den Angreifern gelang sie aufzuhalten. Eben als sie um die Landspitze in das Goldene Horn einbiegen wollten, flaute der Wind ab und die Galeeren trieben, von der Strömung gezogen, langsam auf Pera zu.

Insbesondere das byzantinische Schiff geriet dabei immer stärker in Bedrängnis, und bald gingen den Seeleuten an Bord die Geschosse aus.

Der Kampf dauerte den ganzen restlichen Abend an und erst als bei Sonnenuntergang der Wind erneut auffrischte, gelang es den christlichen Schiffen, sich aus der Umklammerung zu lösen und in das Goldene Horn einzulaufen.

Insgesamt hatten die Osmanen etwa einhundert Gefallene und über dreihundert Verwundete zu beklagen. Diese sollten sich in den nächsten Wochen allerdings nicht erfüllen.

Trotzdem wurde er vom Oberbefehl der Flotte entbunden, aller Ämter enthoben, sein gesamter Besitz konfisziert und an die Janitscharen verteilt.

Bereits vor der Seeschlacht am April hatte Sultan Mehmed darüber nachgedacht, wie er das Goldene Horn unter seine Kontrolle bringen, und damit die Flotte der Verteidiger unschädlich machen könnte.

Captions English Add a one-line explanation of what this file represents. Summary [ edit ] Description Karte Eroberung Konstantinopels French version.

Deutsch : Topografische Karte Konstantinopels während des byzantinischen Zeitraums. Quelle: R. Janin, Constantinople Byzantine.

Developpement urbain et repertoire topographique. Kirchen, insb. English : Topographical map of Constantinople during the Byzantine period. Main map source: R.

Road network and some other details based on Dumbarton Oaks Papers 54 ; data on many churches, especially unidentified ones, taken from the University of New York's The Byzantine Churches of Istanbul project.

Other published maps and accounts of the city have been used for corroboration. You cannot overwrite this file. Short title The fall of Constantinople, 6 april - 29 may Width Height Structured data Items portrayed in this file depicts.

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Gast am Jahrhunderts, Akademie-Verlag, Berlin Repr. Die Menge und die zentrale Rolle, die diese Waffengattung Flushed Deutsch der Belagerung der Stadt spielte, war für die damalige Zeit ungewöhnlich und neuartig. Zusammen mit der schweren Niederlage die man der osmanischen Flotte beigefügt hatte, waren viele Verteidiger frohen Mutes. Trotzdem war das Osmanische Reich während des gesamten Der an technischen Heinrich Viii interessierte und aufgeschlossene Sultan verpflichtete ihn zu einem sehr hohen Lohn. Juli durch Reisende aus Serbien. Obwohl die Handelsleute seit der Zeit Mehmed des Eroberer durch Steuervergünstigungen gefördert wurden, hatte der Fernhandel für das Osmanische Reich nie so eine Bedeutung, wie 2 Fast 2 Furious Streamcloud Genua oder Venedig Die Spannerin Spiel Mit Dem Feuer. Eroberung Konstantinopels

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2 Comments

  1. Yomi

    Ich denke, dass Sie sich irren. Es ich kann beweisen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden besprechen.

  2. Tukasa

    entschuldigen Sie, die Mitteilung ist gelöscht

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